Berufung finden

Berufung finden

Was genau bedeutet Berufung? Wie kannst du deine Berufung finden? Welche Basis ist wesentlich, um deine Berufung möglichst schnell erkennen und leben zu können?

Was bedeutet Berufung?

Ich möchte mit dir teilen, was ich persönlich unter Berufung verstehe und wie es sich für mich anfühlt, sie zu leben.

Berufung heißt für mich, dass ich mein innerstes Kernwesen beruflich ausdrücke und lebe. Meiner Erfahrung und Wahrheit nach hat Berufung sehr viel mit Freude zu tun.

Obwohl meine Berufung viel Arbeit für mich darstellt, nehme ich sie nicht als Mühe wahr, sondern als eine Art, mich in der Welt zu zeigen und für andere da zu sein. Meine Berufung ist meine berufliche Selbstverwirklichung.

Würde ich sie nicht leben, wäre ich nicht vollständig.

Es wäre dann so, als wäre ich nicht vollkommen da. Ich würde einen Teil von mir zurückhalten bzw. anderen vorenthalten. Berufung hat meiner Erfahrung nach viel damit zu tun, dass du anderen etwas gibst – etwas, das dir persönlich wichtig und für dich wertvoll ist, das du möchtest, dass es andere haben.

Berufung ist ein Ausdruck von reiner Liebe.

Die Motivation für meine Berufung ist Mitgefühl. Das Leid anderer berührt mich. Ich möchte für andere da sein, da ich selbst viel Schmerz erfahren habe und weiß, wie es ist, wenn niemand für einen da ist. In meiner Berufung gebe ich anderen etwas, das ich selbst nicht hatte und gerade deswegen weiß ich es zu schätzen und möchte es bereitstellen.

Die Berufung ist etwas, das du für dich selbst und gleichzeitig für andere tust.

Meine Erfahrung und Wahrheit ist, dass ein Mensch nicht vollkommen glücklich sein kann, wenn sie bzw. er ihre bzw. seine Berufung nicht lebt.

Berufung finden – 6 Schritte, Phasen, Übung, Fragen, Tipps

Nachdem ich über das, was die Berufung ist, geschwärmt habe – ich habe mich stark zurückgehalten, sonst wäre das seitenlang geworden – möchte ich mit dir teilen, wie ich persönlich meine Berufung in wenigen Schritten gefunden habe.

Für mich war meine Berufung allgemein zu wissen, keine Schwierigkeit. Ich habe schon als Kind eine Frau Lehrer gespielt, weil ich es geliebt habe, Wissen weiterzugeben. Was bei mir das Problem war, war, dass ich mir jahrelang nicht erlauben konnte, das, was beruflich meinem Kernwesen entspricht, wirklich genau so zu leben – da es die Mehrheit anders macht. Für diese Hürde ist Schritt 5 da. Zuerst aber zu den anderen, vorbereitenden Schritten.

1. zwei tiefgehende Fragen

Ich gebe es in meiner Arbeit so weiter, dass du dir zunächst 2 tiefgehende Fragen stellst und dich damit auseinandersetzt, indem du alles aufschreibst, das dir dazu einfällt – unzensiert. Über diese Fragen kannst du deine Fähigkeiten und Talente erkennen, die schon bewusst sind und deinen Berufsbereich stark eingrenzen.

Bei Schritt 1 geht es vor allem darum, dass du mehr in eine innere Klarheit darüber kommst, in welches konkrete Berufsfeld deine Berufung hineinfällt.

Bei mir war es z. B., dass ich über die beiden Fragen herausgefunden habe, dass ich etwas Lehrendes machen bzw. Wissen weitergeben möchte – das ist schon eine genaue Richtung.

2. brachliegende Potenziale, Fähigkeiten, Talente erkennen

Während du in Schritt 1 deine bereits zumindest im Ansatz bewussten Potenziale, Fähigkeiten und Talente findest, kannst du dir in Schritt 2 auch alle deine derzeit brachliegenden, unbewussten Potenziale und Talente bewusst machen.

Was ist mit brachliegenden Potenzialen gemeint?

Brachliegende Potenziale sind Eigenschaften, die wir meist in der Kindheit weggesteckt haben, weil sie von unseren Bezugspersonen negativ bewertet wurden.

Sie wurden so unbewusst.

Ich gebe eine konkrete, angeleitete Übung weiter, wie du dir alle deine unbewussten Potenziale und Talente wieder bewusst machen, zurückholen und aktivieren kannst. Hier finden sich meist Eigenschaften, die genau für die Berufung wichtig sind. Ich habe mir z. B. über diese Übung meine sehr starke Hochsensibilität und sehr starke Introversion für meine Berufung zurückholen können – vorher habe ich sehr extravertiert gelebt.

Du kannst so alle Eigenschaften deines Kernwesens bzw. deines wahren Selbst finden.

Meiner Erfahrung und Wahrheit nach ist das wahre Selbst zu kennen, sehr wesentlich, um die Berufung leben zu können.

3. Verbindung mit Seele

In Schritt 3 tauchst du noch tiefer in dein Kernwesen bzw. in dein wahres Selbst ein, indem du dich mit deiner Seele bzw. dir als Seele verbindest.

Niemand kennt deine Berufung besser, als deine Seele bzw. du als Seele.

Ich gebe eine konkrete, angeleitete Übung weiter, in der du lernst, wie du dich über deinen Seelenkern mit dir als Seele verbinden bzw. in Kontakt kommen kannst.

4. Informationen Seelenkern wahrnehmen

In deinen Seelenkern gibst du als Seele dir beständig den ganzen Tag über Informationen hinein.

Es geht um genau diese Informationen im Seelenkern.

Was meine ich mit Informationen? Wenn ich nicht über meinen Seelenkern mit mir als Seele verbunden wäre, hätte ich keine Ahnung, was genau meine Berufung ist, was ich tun soll und wie ich sie leben soll. Ich weiß all das nur wegen der Informationen in meinem Seelenkern.

Über diese Informationen in deinem Seelenkern wirst du von dir als Seele direkt in deine Berufung hineingeführt.

Das ist meiner Erfahrung nach der beste Business-Coach, den es gibt.

5. Informationen Seelenkern vertrauen

Für mich persönlich war das Schwierigste daran, meine Berufung finden und leben zu können, dass ich den Informationen in meinem Seelenkern wirklich blind und hingegeben vertrauen konnte – da diese Informationen anders waren, als es die Mehrheit macht.

Wenn du den Informationen in deinem Seelenkern nicht vertrauen kannst, kannst du nicht in die Umsetzung bzw. in die Tat und Handlung gehen – dem letzten Schritt, die Berufung finden und leben zu können.

D. h., Vertrauen in die Informationen im Seelenkern (Selbstvertrauen) ist meiner Erfahrung die Basis, um die Berufung finden und leben zu können.

Ich nenne das Vertrauen in die Informationen im Seelenkern in meiner Arbeit Selbstvertrauen. Du kannst auf diese Art schnell ein von innen kommendes, authentisches, echtes, starkes Selbstvertrauen aufbauen.

6. Informationen Seelenkern umsetzen

Der letzte Schritt, um deine Berufung finden und leben zu können ist, dass du die Informationen aus deinem Seelenkern in Handlungen und Taten umsetzt.

Ich nenne diese Umsetzung in meiner Arbeit Selbstbewusstsein.

Du kannst so schnell ein echtes, starkes, stabiles Selbstbewusstsein aufbauen. Wenn du deinen Informationen in deinem Seelenkern wirklich vollkommen vertraust, gibt es hier keine Probleme.

Ich hatte in Bezug auf meine Berufung – und auch sonst in meinem Leben – schon öfters Informationen in meinem Seelenkern, die ziemlich viel Mut von mir gebraucht haben, um das wirklich zu tun, aber wenn das Vertrauen in die Informationen von der Seele da war, habe ich es immer gemacht. Noch nie habe ich das bereut, so zu leben.

Am Ende bin ich immer im Glücklichsein gelandet.

Das ist das, was die Berufung zu finden und zu leben letztlich ist: Glücklichsein, Freude, Liebe, Erfülltsein.

Ich bin da für dich.

Da für dich Ausbildung

Alles Liebe
Verena

Hinweis
Heilung, heilen, heilend, heilsam usw. ist i. S. von Ganzwerdung zu verstehen. Ich weise darauf hin, dass ich nicht die Tätigkeit einer Psychotherapeutin oder Ärztin ausübe. Ich bin eine spirituelle Lehrerin.

Bildquelle: Pexels

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