Leichterer Umgang mit Nervosität, Schüchternheit, Angst

Leichterer Umgang mit Nervosität, Schüchternheit, Angst

Du fühlst öfters innere Nervosität? Du erfährst im Alltag Schüchternheit? Du möchtest einen leichteren und ruhigen Umgang mit Angst?

Nervosität, Schüchternheit, Angst – Gefühle

In meiner Arbeit unterscheide ich zwischen Emotionen und Gefühlen – wobei Emotionen alle Gefühlsregungen sind, die explosiv und nach außen gerichtet bzw. extravertiert sind (z. B. Wut, Zorn, starke Freude, Ekstase usw.) und Gefühle meint, alles, das sanft, zart, weich und nach innen gerichtet bzw. introvertiert ist (z. B. Ruhe, Frieden, Traurigkeit, Schüchternheit usw.).

Wenn du nervös, schüchtern oder ängstlich bist, spielt sich meistens alles einfach in dir ab, ohne, dass es besonders stark explosiv und extravertiert nach außen sichtbar wäre, deswegen sind Nervosität, Schüchternheit und Angst hierbei Gefühle.

Leichterer Umgang mit Nervosität, Schüchternheit, Angst – 2 Schritte, Übung, Tipps

1. innere Ruhe finden

Meine Erfahrung und Wahrheit ist, dass die oftmals belastenden Gefühle von Nervosität, Schüchternheit und Angst durch ein anderes Gefühl ausgeglichen bis hin zu aufgehoben werden können – durch innere Ruhe.

D. h., wenn du einen leichteren Umgang mit Nervosität, Schüchternheit und Angst möchtest, ist es wesentlich, dass du dich mitten in der jeweiligen Situation in eine innere Ruhe bringen kannst.

Du bist den Gefühlen von Nervosität, Schüchternheit und Angst nicht hilflos ausgeliefert, sondern du kannst direkt in dem Moment, wo diese Gefühle in dir hochsteigen mit innerer Ruhe entgegenwirken. Dann fühlst du nicht mehr die vorherigen, belastenden Gefühle, sondern neue, angenehme Gefühle – innere Ruhe, Gelassenheit und Entspanntsein.

Meine Erfahrung und Wahrheit ist, um in eine innere Ruhe kommen zu können, ist innere Zentrierung wesentlich. Durch Zentrierung entsteht Ruhe.

Ich gebe eine konkrete, angeleitete Übung weiter, in der du lernst, wie du dich in dir zentrieren kannst. Es handelt sich dabei um eine Übung bzw. Meditation, die du mit offenen Augen für deinen Alltag und mit geschlossenen Augen für eine tiefe Entspannung anwenden kannst. Du kannst dabei auf deine Emotionen und Gefühle einwirken und immer tiefer deine innere Ruhe erfahren.

Bei mir persönlich ist es so, dass ich den ganzen Tag über permanent mit offenen Augen zentriert bin und wenn ich eine Situation erlebe, wo ich besonders stark gefordert bin, dann zentriere ich mich noch stärker und tiefer. Meistens zentriere ich mich zusätzlich mindestens einmal pro Tag in Stille (ich verwende Lärmschutzkopfhörer) mit geschlossenen Augen, um mich sehr tief mit Ruhe, Stille, Gelassenheit und Entspannung zu nähren.

2. Selbstvertrauen aufbauen

Wenn mich jemand fragen würde, was das Gegenteil von Angst ist, würde ich sagen Vertrauen.

In diesem Blogbeitrag möchte ich nicht einzig darauf eingehen, wie du Gefühle, wie Nervosität, Schüchternheit und Angst ändern kannst, sondern, was du allgemein tun kannst, um weniger Angst in deinem Leben zu fühlen.

Meine Erfahrung und Wahrheit ist, dass Selbstvertrauen das Wichtigste im Leben ist. Je mehr Selbstvertrauen du hast, umso sicherer fühlst du dich – egal in welchem Umfeld.

In meiner Arbeit meine ich mit Selbstvertrauen das Vertrauen in das Selbst, wobei das Selbst die Seele ist. D. h., dein Selbstvertrauen ist dein Vertrauen in dein Selbst bzw. in dich als Seele.

Wenn du Selbstvertrauen aufbauen möchtest, ist in einem ersten Schritt wesentlich, dass du dich mit deinem Selbst bzw. mit dir als Seele verbindest. Ich gebe eine konkrete, angeleitete Übung weiter, in der du lernen kannst, wie du dich über deinen Seelenkern mit deiner Seele bzw. mit dir als Seele verbinden kannst. In deinen Seelenkern gibst du als Seele dir den ganzen Tag über Informationen hinein.

Es geht um genau diese Informationen in deinem Seelenkern.

Hier kannst du punktgenau wahrnehmen, ob du dich in einer gefährlichen Situation befindest, ob du dich schützen sollst, wie du dich schützen sollst, ob du dir überflüssig Sorgen machst, ob du unnötig Angst vor der Zukunft hast, was du tun kannst, um eine Situation, in der du Angst erfährst, meistern zu können. Wenn du schüchtern bist, auf andere zugehen möchtest, aber nicht recht weißt, was du sagen sollst, erhältst du in deinem Seelenkern Informationen, was du zu der anderen Person sagen kannst, wie du sie ansprechen kannst, ob du dich zurückhalten sollst, ob du dich fernhalten sollst usw.. In deinem Seelenkern bist du in Verbindung mit deiner Seele, die dich jederzeit unterstützt, wenn du Nervosität, Schüchternheit und Angst erfährst.

Selbstvertrauen bedeutet in meiner Arbeit, dass du den Informationen in deinem Seelenkern vertraust.

Je vollkommener, blinder und hingegebener du das tust, desto stärker ist dein Selbstvertrauen und desto sicherer, beschützter, gehaltener und getragener fühlst du dich in deinem Leben. Ich würde dir nicht raten, irgendjemandem so blind zu vertrauen, aber bei dir als Seele darfst du es meiner Erfahrung nach. Meine Wahrheit ist, dass vor allem hingegebene Personen diese Hingabe manchmal sehr lange, ängstlich und schmerzhaft suchen.

Ich bin da für dich.

Da für dich Ausbildung

Alles Liebe
Verena

Hinweis
Heilung, heilen, heilend, heilsam usw. ist i. S. von Ganzwerdung zu verstehen. Ich weise darauf hin, dass ich nicht die Tätigkeit einer Psychotherapeutin oder Ärztin ausübe. Ich bin eine spirituelle Lehrerin.

Bildquelle: Pexels

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